Beta Version der Spielifizierungsplattform

Nach zwei erfolgreichen Praxisworkshops mit Partnerunternehmen, umfangreichen Anforderungsdefinitionen und einer detaillierten Konzeptionierung stand in den letzten Wochen insbesondere die Programmierung und Ausgestaltung der webbasierten Spielifizierungsplattform im Fokus.

Die Plattform ist in ihrer Beta Version bereits in großen Teilen funktionsfähig und wird nun in den kommenden Wochen im Rahmen von Präsentationen in einigen kooperierenden Unternehmen den zuständigen und interessierten Experten aus der Industrie vorgestellt. Im Zuge dieser Expertengespräche wird zudem ein erneutes Feedback eingeholt und offene Punkte, neue Ideen und weiterführende Anregungen werden aufgenommen und diskutiert. Dieser Gedankenaustausch gliedert sich folgerichtig in die durchgehend praxisnahe Konzeptionierung und Entwicklung der Plattform ein.

In der aktuelle Beta Version bietet die Plattform demnach bereits folgende Features:

  • Ausgewählte Methoden des Cost Engineerings, wie z.B. die Produktklinik
  • Gliederung in Spieleumbgebungen als „Projektrahmen“ für verschiedene Quests
  • unterschiedliche Teilnehmerrollen, wie Administratoren, Spielleiter und Spielteilnehmer
  • Persönliches Profil, Nachrichten, Foren und andere Elemente eines sozialen Netzwerks
  • Belohnungspunkte, Ranglisten, Auszeichnungen und Prämienshop als Kern des Gamification-Konzepts
  • Ein konsistentes Bewertungskonzept der eingereichten Vorschläge (wie im Blogeintrag vom 15.01.14 dargestellt)

Screenshot einer Spielumgebung

Screenshot einer Spielumgebung

Wie beschrieben werden also entsprechend dem ausgegebenen Ziel des Forschungsprojekts die Methoden des Cost Engineerings mit Elementen der Spielifizierung eng miteinander verknüpft und auf der webbasierten Plattform für kleine und mittlere Unternehmen schlüssig in Einklang gebracht.

Dennoch müssen bis zur ersten finalen Version auch noch Herausforderungen gemeistert und zusätzliche Komponenten in der Plattform umgesetzt werden. Dabei sind u.a. der Umgang mit den  persönlichen Daten, mögliche Ursachen für Demotivation und zu hohe Einstiegsbarrieren Gefahren, die bereits definiert wurden und bis zur finalen Version abgefangen werden sollen.

Neben den genannten Herausforderungen gilt es nun schließlich auch mittelfristig die künftige Ausrichtung des Projektes SPICE festzulegen. Wenn Sie darüber informiert bleiben wollen, schauen Sie doch einfach regelmäßig auf diesem Blog vorbei.